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leserbriefe

Fragen an den Mond

Samy K. aus Auckland: Bei meinem letzten Urlaub in Österreich hab ich Euren Mondkalender entdeckt, ebenso das Buch „Der lebendige Garten“. Wenn ich das so lese, dann wäre es schon schön, wenn alles auch hier bei uns in Neuseeland funktionieren würde. Lässt sich das Mondwissen auch auf der Südhalbkugel anwenden oder ist das nur auf Österreich beschränkt?


Johanna: Wir wissen heute aufgrund zahlreicher Erfahrungen unserer Leser in aller Welt, dass alle Mondregeln weltweit gültig sind. Die Abwandlungen durch die genau umgedrehten Sommer- und Winterzeiten in der südlichen Hemisphäre lassen sich im Laufe der Zeit mühelos in den Alltag integrieren. Auch unser Kalender ist weltweit gültig, was den Stand des Mondes im Tierkreis betrifft. Was die Mondphasen betrifft (Voll- und Neumond, zu- und abnehmender Mond), muss man die genauen Zeiten lokalen Kalendern entnehmen, weil hier der Zeitunterschied eine Rolle spielt. Und dass auf der Südhalbkugel zu- und abnehmender Mond genau umgekehrt am Himmel stehen, haben wir inzwischen auch erfahren. Der unterschiedliche Anblick ändert jedoch nichts an der Kräftewirkung. Nur beim Thema Holzverarbeitung haben wir zuwenig Erfahrung, aber wir zählen darauf, dass unsere Leser genügend Pioniergeist besitzen, Verschiedenes einfach auszuprobieren. Holz beispielsweise hat immer dann eine bessere Qualität, wenn Saftruhe herrscht: Etwa generell bei abnehmendem Mond, bzw. Neumond, dann im Winter zwischen 21. Dezember und 6. Januar (also in Neuseeland vielleicht die Zeit vom 21. Juni bis 6. Juli), oder in Regionen mit langen Hitzeperioden zur Zeit der größten Hitze. Unsere Bücher sind übrigens inzwischen in 22 Sprachen übersetzt worden, auch ins Englische. Vielleicht ist das für Ihre Umgebung von Interesse.
Ich hoffe sehr, dass Ihnen der Stoff weiterhin Freude macht und dass Ihnen der Mut erhalten bleibt, auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu machen.

Einfach zum Nachdenken

"Im Stamm der Lakota war jeder gern bereit, Kinder zu betreuen. Ein Kind gehörte nicht nur einer bestimmten Familie an, sondern der großen Gemeinschaft der Sippe - sobald es gehen konnte, war es im ganzen Lager daheim, denn jeder fühlte sich als sein Verwandter. Meine Mutter erzählte mir, dass ich als Kind oft von Zelt zu Zelt getragen wurde und sie mich an manchen Tagen nur hie und da zu Gesicht bekam. Niemals sprachen meine Eltern oder Verwandten ein unfreundliches Wort zu mir, und niemals schalten sie mich, wenn ich etwas Falsches getan hatte. Ein Kind zu schlagen, war für einen Lakota eine unvorstellbare Grausamkeit."
(Luther Standing Bear)

Bücher im Überblick

  • Fragen an den Mond
  • Moon Power
  • Tiroler Zahlenrad
  • Das Buch der Lebenschancen
  • Vom richtigen Zeitpunkt
  • Alles erlaubt!
  • Aus eigener Kraft
  • Bauen mit dem Mond
  • Mondgymnastik
  • Der lebendige Garten

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