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leserbriefe

Fragen an den Mond

Maria P. per Email: Ich habe schon die besten Erfahrungen mit dem Mondkalender gemacht, aber manchmal wird man schon ausgelacht und das eine oder andere Mal gesagt, das alles ist bloß „Aberglauben“. Was sage ich dann am besten?

Thomas: In diese Situation kommen wir auch oft, aber wir wollen trotzdem niemanden überzeugen. Wer sich noch nie mit den Mondrhythmen beschäftigt hat, kann durchaus meinen, dass es sich dabei um eine Form althergebrachten Volksglaubens handelt, für den in unserer "aufgeklärten" Zeit kein Platz mehr ist - mit einem Wort: um „Aberglauben“. Ein Beispiel: Operationen verlaufen bei abnehmendem Mond oftmals erfolgreicher, mit weniger Komplikationen, geringerer Narbenbildung usw. als bei zunehmendem Mond. Mandeloperationen etwa sollte man nicht bei Widder, Stier und Jungfrau vornehmen, weil große Gefahr von Nachblutungen besteht (wie man leidvoll in den letzten Monaten lesen konnte). Warum das so ist? Es ist ein altes Erfahrungswissen, das sich nur durch sich selbst begründet. Manche mögen es nun als Aberglauben oder "Einbildung" abtun, aber für denjenigen, der sich diese Erfahrung zunutze macht und ausprobiert, ist es gültig und sinnvoll. Gleichgültig, ob unentdeckte Naturgesetze am Werk sind oder tiefe Überzeugung oder eine Mischung aus beidem: Es ist sicherlich kein Aberglaube, dem jahrtausendealten Mond-Wissen wieder eine Chance zu geben und durch persönliche Erfahrung seine Gültigkeit zu bestätigen. Echter Aberglaube ist es, wenn man der modernen Wissenschaft blind vertraut und ihr manchmal sogar die Verantwortung für die eigenen Gefühle und Gedanken, für das eigene Leben überträgt. In ein paar Jahren oder Jahrzehnten wird sich auch die Wissenschaft mit neuen Methoden dem Mondwissen nähern können. Heute besteht einfach noch die große Schwierigkeit, dass es sich nur schwer systematisieren lässt. Dass es funktioniert, kann jeder selbst erfahren, die Frage „Warum?“ ist noch nicht beantwortet. Das ist aber kein Grund, auf so etwas Wertvolles zu verzichten.

Einfach zum Nachdenken

„Welche Religion ist die beste“ fragte ein Wahrheitssucher. „Selbst-Verwirklichung“, antwortete Yogananda. „Tatsächlich ist Selbst-Verwirklichung die einzige Religion, denn sie ist das wahre Anliegen jeder Religion, ganz gleich wie die Menschen ihren Glauben definieren. Ein Mensch mag Christ oder Jude sein, Buddhist oder Hindu oder Moslem, er mag verkünden, Jesus sei der einzige Weg oder Buddha oder Mohammed. Er mag darauf beharren, dass dieses Ritual oder jener heilige Ort die Erlösung schenkt – jedoch letztlich hängt alles davon ab, was der betreffende Mensch in seinem Inneren ist. Tausend Christen könnten dich nicht zu Gott führen, wenn du Ihn nicht zuvor selbst lieben würdest. Was kümmert es Gott, wie du ihn definierst, wie du ihn nennst? Könnte irgendein Dogma Ihn fassen, der doch alles ist und noch weit mehr als alles? Und meinst du nicht, dass ein Moslem oder ein Hindu, der Gott liebt, Jesus Christus ebenso lieb ist wie jeder Christ – und dass er diese wesentlich mehr schätzt als diejenigen unter seinen eigenen Anhängern, die mit ihrem Verstand an Gott glauben, jedoch in ihren Herzen kein Liebe zu ihm haben? Jesus Christus ist ebenso wenig wie jeder andere große Meister auf die Erde gekommen, um die Menschheit zu sich hin zu ziehen. Er ist gekommen, um sie zur Wahrheit zu führen – hin zu jener Wahrheit, die wie Jesus sagte, „euch frei machen wird“. Die Meister sagen zu den Menschen nicht: „Durch die Religion, der ihr äußerlich folgt, werdet ihr gerettet werden“, sondern „Durch das, was ihr persönlich tut, um eure Verwandtschaft mit Gott zu festigen, werdet ihr gerettet werden“.
(Lehrgeschichten)

Bücher im Überblick

  • Fragen an den Mond
  • Moon Power
  • Tiroler Zahlenrad
  • Das Buch der Lebenschancen
  • Vom richtigen Zeitpunkt
  • Alles erlaubt!
  • Aus eigener Kraft
  • Bauen mit dem Mond
  • Mondgymnastik
  • Der lebendige Garten

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