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leserbriefe

Fragen an den Mond

Hanna R. per Email: Die Wahlen stehen vor der Tür. Hat eigentlich der Mond bei ihrem Ausgang auch etwas zu sagen? Es gibt doch den richtigen Zeitpunkt für alles, nicht nur fürs Säen und Ernten.

Thomas: Diese Frage wurde uns schon oft gestellt, besonders die Medien haben sich immer wieder dafür interessiert. Natürlich gibt es hier Einflüsse und nicht umsonst beschäftigte jeder Monarch in früheren Zeiten Astrologen und Berater verwandten Berufszweige. Das hatte und hat durchaus Sinn, so fand beispielsweise die Wahl am 3. Oktober 1999 an einem wirklich „unmöglichen“ Tag statt, den wir persönlich niemals ausgesucht hätten. Die Folgen kennen wir alle. Der kommende Sonntag dagegen ist ein recht günstiger Tag. Damit wir uns richtig verstehen: Mit dem „richtigen Zeitpunkt“ sind auch hier keinerlei Garantien verbunden. Es ist wie mit günstigen und ungünstigen Windverhältnissen. Erfahrene und geschickte Segel-Kapitäne kommen auch unter Blitz und Sturm ans Ziel und ernten den Dank der Besatzung, während auch die günstigsten Winde nicht zum Ziel führen, wenn der Kapitän mit Arroganz und falschem Stolz das Ruder führt. Das Positive an den Energien, die nächsten Sonntag herrschen, liegt nicht in einer Garantie für Erfolg begründet, sondern im Wesentlichen darin, dass die Qualität oder Fehlerhaftigkeit von Unternehmungen und Absichten schon nach kurzer Zeit deutlich zutage treten. Mit anderen Worten: Man hat später schneller als sonst die Chance, einzugreifen und andere Wege zu gehen, oder Ja zu sagen und auf den erzielten Erfolgen weiter aufzubauen.

Einfach zum Nachdenken

„Welche Religion ist die beste“ fragte ein Wahrheitssucher. „Selbst-Verwirklichung“, antwortete Yogananda. „Tatsächlich ist Selbst-Verwirklichung die einzige Religion, denn sie ist das wahre Anliegen jeder Religion, ganz gleich wie die Menschen ihren Glauben definieren. Ein Mensch mag Christ oder Jude sein, Buddhist oder Hindu oder Moslem, er mag verkünden, Jesus sei der einzige Weg oder Buddha oder Mohammed. Er mag darauf beharren, dass dieses Ritual oder jener heilige Ort die Erlösung schenkt – jedoch letztlich hängt alles davon ab, was der betreffende Mensch in seinem Inneren ist. Tausend Christen könnten dich nicht zu Gott führen, wenn du Ihn nicht zuvor selbst lieben würdest. Was kümmert es Gott, wie du ihn definierst, wie du ihn nennst? Könnte irgendein Dogma Ihn fassen, der doch alles ist und noch weit mehr als alles? Und meinst du nicht, dass ein Moslem oder ein Hindu, der Gott liebt, Jesus Christus ebenso lieb ist wie jeder Christ – und dass er diese wesentlich mehr schätzt als diejenigen unter seinen eigenen Anhängern, die mit ihrem Verstand an Gott glauben, jedoch in ihren Herzen kein Liebe zu ihm haben? Jesus Christus ist ebenso wenig wie jeder andere große Meister auf die Erde gekommen, um die Menschheit zu sich hin zu ziehen. Er ist gekommen, um sie zur Wahrheit zu führen – hin zu jener Wahrheit, die wie Jesus sagte, „euch frei machen wird“. Die Meister sagen zu den Menschen nicht: „Durch die Religion, der ihr äußerlich folgt, werdet ihr gerettet werden“, sondern „Durch das, was ihr persönlich tut, um eure Verwandtschaft mit Gott zu festigen, werdet ihr gerettet werden“.
(Lehrgeschichten)

Bücher im Überblick

  • Fragen an den Mond
  • Moon Power
  • Tiroler Zahlenrad
  • Das Buch der Lebenschancen
  • Vom richtigen Zeitpunkt
  • Alles erlaubt!
  • Aus eigener Kraft
  • Bauen mit dem Mond
  • Mondgymnastik
  • Der lebendige Garten

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