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leserbriefe

Fragen an den Mond

Andreas S. aus Leoben: Ihre Bücher finden sich in den Buchhandlungen fast immer in der Abteilung für Esoterik und Astrologie. Aber was hat das Mondwissen mit Astrologie zu tun? Bei uns in der Familie richtet man sich schon lange nach dem Mondkalender.

Johanna: Der Begriff „Astrologie“ taucht in unseren Büchern nur an einer einzigen Stelle auf, nämlich in unserem „Mondlexikon“. Die Buchhandlungen hatten einfach anfangs Probleme, eine passende Einordnung für unsere Bücher zu treffen, weil es nichts Vergleichbares gab. Unser Gartenbuch „Der lebendige Garten“ findet sich glücklicherweise inzwischen öfters auch mal in den Gartenbuch-Abteilungen. Das Wissen um die Mondrhythmen und ihren Einfluss auf alles Lebendige ist ein altes Erfahrungswissen, von der Menschheit jahrtausendelang angewendet und gelebt als unverzichtbarer und selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Der einzige Berührungspunkt zur Astrologie ist die Berechnungsweise des Mondkalenders - das einzige Werkzeug, das man jährlich neu zur Anwendung des Mondwissen braucht. Derselbe Kalender wird seit Jahrhunderten in Bauern-, Schreib- und Mandlkalendern abgedruckt. In manchen Regionen der Welt gibt es keinen Haushalt, der nicht Mondkalender an der Küchenwand hängen hätte – und das seit Jahrhunderten. Nicht weil die Bewohner mit Astrologie auf vertrautem Fuß stehen, sondern weil sie in Dankbarkeit das Wissen ihrer Vorfahren schätzen und erfolgreich anwenden.

Einfach zum Nachdenken

„Welche Religion ist die beste“ fragte ein Wahrheitssucher. „Selbst-Verwirklichung“, antwortete Yogananda. „Tatsächlich ist Selbst-Verwirklichung die einzige Religion, denn sie ist das wahre Anliegen jeder Religion, ganz gleich wie die Menschen ihren Glauben definieren. Ein Mensch mag Christ oder Jude sein, Buddhist oder Hindu oder Moslem, er mag verkünden, Jesus sei der einzige Weg oder Buddha oder Mohammed. Er mag darauf beharren, dass dieses Ritual oder jener heilige Ort die Erlösung schenkt – jedoch letztlich hängt alles davon ab, was der betreffende Mensch in seinem Inneren ist. Tausend Christen könnten dich nicht zu Gott führen, wenn du Ihn nicht zuvor selbst lieben würdest. Was kümmert es Gott, wie du ihn definierst, wie du ihn nennst? Könnte irgendein Dogma Ihn fassen, der doch alles ist und noch weit mehr als alles? Und meinst du nicht, dass ein Moslem oder ein Hindu, der Gott liebt, Jesus Christus ebenso lieb ist wie jeder Christ – und dass er diese wesentlich mehr schätzt als diejenigen unter seinen eigenen Anhängern, die mit ihrem Verstand an Gott glauben, jedoch in ihren Herzen kein Liebe zu ihm haben? Jesus Christus ist ebenso wenig wie jeder andere große Meister auf die Erde gekommen, um die Menschheit zu sich hin zu ziehen. Er ist gekommen, um sie zur Wahrheit zu führen – hin zu jener Wahrheit, die wie Jesus sagte, „euch frei machen wird“. Die Meister sagen zu den Menschen nicht: „Durch die Religion, der ihr äußerlich folgt, werdet ihr gerettet werden“, sondern „Durch das, was ihr persönlich tut, um eure Verwandtschaft mit Gott zu festigen, werdet ihr gerettet werden“.
(Lehrgeschichten)

Bücher im Überblick

  • Fragen an den Mond
  • Moon Power
  • Tiroler Zahlenrad
  • Das Buch der Lebenschancen
  • Vom richtigen Zeitpunkt
  • Alles erlaubt!
  • Aus eigener Kraft
  • Bauen mit dem Mond
  • Mondgymnastik
  • Der lebendige Garten

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