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leserbriefe

Fragen an den Mond

Mona S. per Email: Gibt es eigentlich auch einen richtigen Zeitpunkt für Übungen gegen Sehschwäche? Ich habe gehört, dass man damit manchmal sogar das Tragen einer Brille verhindern kann.


Thoms: Ja, da gibt es tatsächlich ganz einfache Techniken, die man speziell in den Widder-, Löwe- und Schützetagen nicht versäumen sollte, weil sie die Sinnesorgane beeinflussen. Erstens: Lassen Sie Ihre Augen rollen! Beginnen Sie mit dem Rollen im Uhrzeigersinn, ganz langsam, wobei Sie sich bemühen, wirklich den letzten Winkel zu erfassen. Sieben Mal im Uhrzeigersinn, sieben Mal gegen den Uhrzeigersinn. Die zweite Übung: Führen Sie ein Buch so nahe an die Augen, bis die Buchstaben unscharf werden. Bemühen Sie sich dabei jedoch, die Augen scharf zu stellen. Dann legen Sie das  Buch zur Seite, schauen aus dem Fenster und versuchen, in der Ferne alles scharf zu sehen. Dann wieder den Text nehmen und wieder ganz nahe an die Augen führen, bis der Text fast unscharf wird. Wiederholen Sie diese Übung einige Male. Reiben Sie drittens öfters die Hände fest aneinander, bis sie richtig warm sind - als ob Sie sich über ein gutes Geschäft oder den erfolgreichen Abschluss eines Vorhabens freuen. Drücken Sie jetzt die warmen Handballen an die geschlossen Augen. Das sollten Sie öfters tun, auf alle Fälle jedoch nach einer Augengymnastik. Solche Sehübungen helfen sogar dann sehr gut, wenn Sie schon eine Brille tragen. Brillen festigen oftmals eine Sehschwäche, die mit entsprechenden Übungen mühelos zu mildern oder gar zu beheben wäre.

Einfach zum Nachdenken

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und denke daran, welcher Friede in der Stille sein mag. Versuche so weit wie möglich mit allen Menschen auszukommen, ohne dich zu unterwerfen. Sprich deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Dummen und Unwissenden. Auch sie haben ihre Geschichte. Vermeide laute und aggressive Menschen - sie sind eine Plage für die Mitwelt. Wenn du dich mit anderen vergleichst, dann magst du eitel oder bitter sein - es gibt immer größere oder geringere Menschen als dich. Freue dich über deine Erfolge und Pläne. Nimm deine Arbeit ernst, aber bleibe bescheiden, denn das ist ein wirklicher Besitz in den wechselnden Geschicken des Lebens. Sei vorsichtig in geschäftlichen Dingen, denn die Welt ist voller List. Du aber sei du selbst. Heuchele keine Zärtlichkeit. Sei aber auch nicht zynisch in bezug auf Liebe, denn angesichts der Trockenheit und Entzauberung ist sie wiederkehrend wie das Gras. Nimm gutmütig den Rat der Jahre an. Lass mit Anmut die Dinge der Jugend hinter dir. Nähre die Stärke der Seele, um im plötzlichen Unglück nicht schutzlos zu sein. Beunruhige dich nicht mit Grübeleien. Abgesehen von einer gewissen Disziplin sei milde mit dir selbst. Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne. Du hast ein Recht, hier zu sein, ob es dir klar ist oder nicht. Das Unversum entfaltet sich wie es soll. Deshalb sei in Frieden mit Gott, wie immer du Ihn dir auch vorstellen magst. Was immer deine Mühen und Ziele sein mögen in der lärmenden Verwirrtheit des Lebens, halte Frieden mit deiner Seele. Mit all ihrem Schein, den Plackereien und den zerbrochenen Träumen ist es doch eine schöne Welt. Sei achtsam und versuche glücklich zu werden.
(Desiderata)

Bücher im Überblick

  • Fragen an den Mond
  • Moon Power
  • Tiroler Zahlenrad
  • Das Buch der Lebenschancen
  • Vom richtigen Zeitpunkt
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